Promotion am IVS in Kombination mit der Approbation

(Stand 12.02.2009)

Das TCS-International-Psychology-Doctoral-Program

Am 17. Oktober 2007 wurde in Chicago von Dr. Dorrmann und dem Präsidenten der Chicago School of Professional Psychology, Professor Horowitz, ein Kooperationsvertrag unterzeichnet mit dem die Grundlage für die Möglichkeit einer Promotion am IVS (zum Psy.D., ab 2010 zum Ph.D.) geschaffen wurde (Hier Bilder von der Unterzeichnung). Eigentlich war das ursprüngliche Ziel nur eine fachliche Kooperation zu interkulturellen Aspekten in der psychotherapeutischen Arbeit mit Patienten. Mit diesem Vertrag wurde der Weg bereitet für ein IVS-TCS-Partnership in dessen Rahmen auch weitere Aktivitäten auf der Ausbildungsebene geplant sind. Die Geschichte unserer Kooperation mit der Hochschule in Chicago finden Sie hier: IVS-TCS-Partnership

 

  • Ausbildung zur/m Psychologischen Psychotherapeuten/in am IVS mit einem gleichzeitigen Abschluss zum Doctor of Philosophy (Ph.D.)
    Ab Oktober 2010 plant die Chicago School of Professional Psychology (www.thechicagoschool.edu) in Kooperation mit dem IVS wieder die Möglichkeit für ein Promotionsstudium, diesmal aber mit dem Abschluss PhD. Das bedeutet, dass die Teilnehmer eines Ausbildungskurses zur/m Psychologischen Psychotherapeuten/in durch den Besuch von entsprechenden Zusatzseminaren (z.B. 2 x 3 Wochen Sommerkurs in den USA) und entsprechender Prüfung mit einer Promotion abschließen können.
    Dieser Doctor of Philosophy ist allerdings nicht forschungsorientiert (wie etwa der deutsche Dr. phil.), sondern bereitet die Absolventen in erster Linie auf die berufliche Arbeit in der Praxis vor (applied science). Das bisher mögliche Promotionsstudium (PsyD) wird zukünftig am IVS nicht mehr angeboten werden.

 

  • Inhalte
    Das Fach International Psychology steht im Zentrum des Studiums, wobei die Auseinandersetzung mit der Ausübung von Psychotherapie im Rahmen von multikulturellen Settings und die psychotherapeutische Behandlung von Menschen mit Migrationshintergrund ein Hauptanliegen dieser Ausbildung sind. Nach einer Einführung in die psychotherapeutische Versorgung in den USA werden auch globale Themen behandelt z.B. International Psychology, Introduction to Global Mental Health, Diversity in Psychology, International Populations, Cultural Considerations und Underserved Mental Health Populations. Der diesen Inhalten entsprechende Abschluss nennt sich Doctor of International Psychology.

 

  • Dauer des Promotionsstudiums, Promotionsleistungen und Graduierung
    Die Mindeststudiendauer wird 6 Semester betragen. Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums bekommen die Absolventen den akademischen Titel Doctor of Philosophy (Ph. D.) verliehen.
    Der Studiengang ist von den staatlichen Bildungsbehörden in den USA akkreditiert, das heißt, der akademische Grad ist auch international anerkannt und kann in Deutschland als Doktor der Philosophie geführt werden (
    Näheres dazu siehe  die Anmerkung unten.).

 

  • Kosten
    Neben den für die IVS-Ausbildung üblichen Kosten werden weitere Verwaltungsgebühren, Seminargebühren und Fahrtkosten sowie Reisekosten in die USA anfallen. Da in den USA im August keine Veranstaltungen stattfinden, werden für den Aufenthalt studentische Unterkünfte zur Verfügung stehen. Auch die Flugkosten liegen bei zeitiger Buchung zur Zeit unter 500 Euro.
    Näheres zu den Kosten der Veranstaltungen auf dem (nicht mehr aktuellen) Flyer der Chicago School of Professional Psychology zum Herunterladen als PDF.

 

  • Weitere Informationen
    Informationen zum IVS-TCS-Partnership finden Sie auch auf den Internetseiten der Chicago School of Professional Psychology (News bei www.thechicagoschool.edu ).

 

 

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Anmerkung:
Weitere Informationen über diesen und anderes akademische Grade finden Sie unter www.anabin.de. ANABIN ist das Akronym für "Anerkennung und Bewertung ausländischer Bildungsnachweise". Zu diesem Zweck wird in dieser Datenbank für eine Vielzahl ausländischer Staaten eine umfangreiche Dokumentation über ihr Bildungswesen, die verschiedenen Abschlüsse und die akademischen Grade sowie deren Wertigkeit von der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) beim Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK) aufgebaut.

Ergänzend dazu gibt es auch ein Informationsblatt der bayerischen Wissenschaftsministeriums zur Führung Ausländischer Grade vom November 2007.

 

 


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