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Inhalte und Ziele:
Der Teilnehmerkreis dieser Selbsterfahrungsgruppen ist auf
PsychologInnen, ÄrztInnen, PädagogInnen und SozialpädagogInnen beschränkt. Die
besuchten Selbsterfahrungstage können für die jeweilige
Psychotherapieaus- und Psychotherapieweiterbildung Anrechnung
finden.
Inhalte sind u.a.:
• Reflexion der eigenen Motivation zu psychotherapeutischer
Tätigkeit
• Auseinandersetzung mit der Herkunftsfamilie
• Diskrepanz zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung
• Herausarbeitung eines individuellen für die therapeutische
Tätigkeit relevanten Veränderungswunsches
• Reflexion und Umsetzung von Möglichkeiten zur Selbstveränderung.
Folgende Ziele sollen damit erreicht werden:
• Erkennen eigener „blinder Flecken“
• Erweiterung der Beziehungsfähigkeit zu Patienten/innen und der
Fähigkeit zur Distanz in der Therapeut–Patient–Beziehung
• Erweiterung der Regulationsfähigkeit für eigene Emotionen
• Erhöhung der psychischen Belastbarkeit und Psychohygiene
• Erkennen und Nutzen persönlicher Ressourcen
Darüber hinaus möchten wir Ihnen gerne anbieten, zusätzlich
persönliche Anliegen vorab zu formulieren. Wir werden uns bemühen,
diese in die Gruppe einzugliedern.
Organisatorischer Rahmen und Besonderheiten des
SE-Konzepts:
• Jede SE-Gruppe wird von zwei (gegengeschlechtlichen Leitern)
geführt.
• Die Gruppengröße ist dennoch auf 8 bis 10 Personen beschränkt.
• Auf Grund der interdisziplinären Zusammenarbeit der verschiedenen
Berufsgruppen im IVS bestehen die SE-Gruppen aus Diplompsychologen,
Ärzten, Sozialpädagogen und Pädagogen, was der
Weiterentwicklung der Kooperation dieser Berufsgruppen sehr dienlich
ist.
• Das SE-Konzept ist an bisher über 500 Teilnehmern erprobt.
• Die Gruppen werden geschlossen begonnen und auch geschlossen
beendet.
• Die Wirkungen der SE wird regelmäßig durch Teilnehmerbefragungen
überprüft und wissenschaftlich begleitet. Das heißt, die Übungen und
Inhalte werden auf ihre positive Wirksamkeit überprüft und daher ständig optimiert.
• In dieser "achtsamkeitsbasierten" Selbsterfahrung können auch
Personen, die stärkere Traumatisierungen erlebt haben, gut von
diesem Ausbildungsbaustein profitieren.
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Die Gruppen können auch berufsbegleitend durchgeführt werden.
Leitung: Priv. Doz. Dr. med. Dr. med. habil. Thomas Mösler
Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapeutische
Medizin
lehrbefugt für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin, Verhaltenstherapie, Sexualmedizin, Sexuologie,
Psychoonkologie/Thanatologie
Coleitung: Dr. med. Sandra Poppek
Ärztin, Psychotherapeutin, lehrbefugt für Sexualtherapie und
Sexualmedizin |